Oktober 2018 Elsass

Im Oktober drehen wir eine kleine Runde bei unseren französischen Nachbarn. Eine gute Stunde von Freiburg enfernt liegt der Odilienberg, bzw. der Mont Saint Odile, wie der Franzose sagt. Vom Berg hat man eine schöne Aussicht auf die Rheinebene.

Die Quelle unterhalb der Berges entsprang der Sage nach, als die (jetzt heilige) Odilia mit ihrem Wanderstab gegen den Felsen schlug, um einen Leprakranken zu heilen. Das Wasser soll gegen Augenkrankheiten helfen. Uschi zapft prophylaktisch einen Becher ab, schaden kann das ja nix.

Gut versorgt mit dem heiligen Wasser besuchen wir das Kloster, von einem Turm grüßt die Heilige Ottilie. Viele Räume sind frei zugänglich, die Aussicht ist toll, es hat eine sehr angenehme Atmosphäre. Für das leibliche Wohl gibt es ein Restaurant und eine SB Theke mit Biergarten. Nett und gar nicht teuer, rundum empfehlenswert.Vom Klosterparkplatz starten diverse Wanderwege, das Übernachten mit dem Wohnmobil ist aber verboten. Wir fahren eine knappe Stunde durch die Vogesenwälder bis zum Lac de Pierre-Percée. Der Stausee hat derzeit extrem wenig Wasser.

Noch deutlicher sieht man das vom Parkplatz, auf dem man gut übernachten kann. Das hat sich allerdings rumgesprochen, wir waren ca. 10 Wohnmobile über Nacht.

Um den See gibt es Wanderwege. Wir gehen auf Pilzsuche.

Und sind anschließend irgendwie beflügelt,

hier vor dem Schloss von Luneville.Neben dem weitläufigen Schlosspark gibt es einen Stellplatz. Schön angelegt, für 6,50€ incl. Strom, Wasser und Entsorgung. In den Sommermonaten ist für 9€ auch noch das Badehaus mit Duschen und WCs geöffnet. Einzige Nachtteil des Platzes: direkt hinter der Hecke liegt eine recht laute Straße.

Wir fahren zu diversen Kanäle und Seen zwischen Luneville und Sarrebourg und landen an diesem tollen, kostenlosen Platz bei Xouaxange, direkt am Kanal, mit einem Picknickplatz und gratis Ver- und Entsorgung.

Ab und zu schippern Hausboote vorbei, man winkt sich zu. Ein Boot legt über Nacht am Steg an. Ein Ort zum relaxen.Entlang des Kanals kann man gut wandern und radfahren. Es wird auch ein Boot angeboten, falls man seine Reise auf dem Wasser fortsetzen möchte.

Wir bleiben beim Busfahren, es zieht uns aber immer wieder an die Kanäle. Bei Saint Louis Arztviller fahren die Boote Aufzug, sehenswert! Ich habe dazu ein kleines Zeitraffer-Video erstellt.

Immer weiter durch die Wälder der Vogesen fahren wir nach La Petit-Pierre mit der Burg Lützelstein. Ein sehr hübscher Ort, die Burg wird gerade renoviert. Man kann aber prima wandern und dabei einen Blick in den Burgbrunnen werfen.Und zwar von oben und unten! Hier führt ein Gang zum Wasser.Und so sieht der Blick vom Brunnengrund aus.

Unterwegs werden einige Geocaches gehoben.

Man könnte auf dem Parkplatz an der Burg auch übernachten, wir wollen aber noch ein wenig weiter und fahren nach Bitche. Unterhalb der großen Zitadelle gibt es einen kostenlosen Stellplatz mit WC-Haus sowie Ver- und Entsorgung. Wir haben Glück, einer der 5 parzellierten Plätze ist frei.

Es ist aber auch möglich, auf der angrenzenden Wiese zu parken und auch zu übernachten – wie so oft in Frankreich. Man kann wirklich sagen, Frankreich ist ein Camperland par excellence. Auf unserer nächsten Tour Richtung Spanien / Portugal / Marokko werden wir uns bei der Fahrt durch Frankreich deshalb viiieeel Zeit lassen.

2 Kommentare zu „Oktober 2018 Elsass“

  1. Sehr schön, deckt sich auch mit meinen Erfahrungen und Ansichten!
    Als Grenzbewohner (gleich nördlich von Weißenburg) ist mir das Elsass natürlich auch sehr vertraut.
    Peter

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