November 2018 Saragossa-Pucol

Next stop: Saragossa oder Zaragoza wie der Spanier sagt und schreibt. An der spanischen Nord- und Westküste ist es die nächste Zeit kühl und regnerisch, am Mittelmeer hat es bis zu 20 Grad. Also geht es Richtung Süden. Wir parken den Ducato kostenlos (GPS: 41.661499, -0.880036) nur 10 Minuten vom Zentrum entfernt und stehen kurze Zeit später auf der Brücke Puente de Piedra mit Aussicht auf die Basilica del Pilar.Hier die Basilika von der anderen Seite mit Blick auf die alte Brücke.Von außen wie von innen: Imposant.

Ausgestattet mit einem Stadtplan und vielen Empfehlungen der fröhlichen jungen Mitarbeiterin vom Touristenbüro erkunden wir kreuz und quer den historischen, weitläufigen Stadtkern bis zum Aljaferia-Palast, der leider um 14 Uhr schließt, so bleibt es bei einer Besichtigung von außen. Seltsame Öffnungszeiten für eine Touristenattraktion.

Es gibt aber genügend anderes zu entdecken und das Bummeln macht bei Sonnenschein und 17 Grad Laune. Fast 7 km zeigt der Schrittzähler, in großen Städten geht das ruckzuck.

Auf dem Parkplatz könnte man auch übernachten, eine knappe Stunde weiter lockt aber das Örtchen Carinena mit kostenloser Ver- und Entsorgungssstation, ruhiger ist es dort außerdem (GPS: 41.338001, -1.23064). Nachts regnet es ein wenig und auch auf der Fahrt über die mautfreie A23 nieselt es ab und zu. Unterwegs hat es nur 7 bis 8 Grad, man befindet meistens auf 800 – 1000 Meter über dem Meeresspiegel.

In Pucol auf 2m über dem Meeresspiegel, mit Blick auf denselbigen, zeigt das Außenthermometer 17 Grad, nur wolkig ist es noch. Wir haben diesen Strand in der Nähe von Sagunto auf unserer Wintertour 2014 endeckt, heute ist er auch in Park4Night und damit kein Geheimtipp mehr (GPS: 39.597099, -0.269152).

Am nächsten Morgen zeigt sich der Himmel wolkenlos. Hier bleiben wir erstmal ein paar Tage. Es kommen und gehen Camper aus unterschiedlichen Nationen und man tauscht sich über Routen und Erfahrungen aus.Rechts und links vom Strand befinden sich Urbanisationen, die fast ausschließlich im Sommer bewohnt werden. Nur selten sieht man Menschen. Es ist aber alles gepflegt und die Mülleimer mit vorbildlicher Trennung werden täglich geleert.

Ein Deutscher, der früher hier einige Jahre gewohnt hat, sagt, eigentlich ist der Winter die schönste Zeit. Ja, uns gefällt es auch. Auf den kilometerlangen Promenaden grüßt man sich bei den seltenen Begegnungen freundlich.An ‚unserem Strand‘ kommen auch immer wieder Tagebesucher vorbei, meist mit Hunden, manchmal mit größeren Tieren.Wir fahren ab und zu ins Hinterland, z.B. auf einen Wochenmarkt in Sagunto und erstehen leckere Clementinas und Kakis. Die wachsen hier in großen Mengen, sind entsprechend frisch und günstig. Von unserem spanischen Lieblings-Supermarkt Mercadona gibt es einige Filialen in der Nähe. Leckereien werden geshoppt, verarbeitet und genossen.

Ein Geocache in der Nähe wird aufgespürt und gehoben.

Das hauseigene Strandcafe ist immer geöffnet.

Ruckzuck vergeht eine Woche bei angenehmen 17 bis 20 Grad, der Bus bietet Windschatten. Nachts hat es immerhin noch 11 bis 15 Grad, da hat die Standheizung nicht viel zu tun.  Um halb 8 geht die Sonne auf

Dank LTE Internet und Whatsapp, Facetime und Co. sind wir mit Familie und Freunden gut verbunden. Die 60 GB Datenvolumen unseres O2-Vertrages reichen für einen Monat gerade so. Da uns immer wieder Fragen über das mobiles Internet erreichen, haben wir hier das Wichtigste zusammengetragen – neben einigen anderen Campertipps 😉

 

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