November 2018 Xábia-Altea

Die Regengüsse werden immer heftiger, am Strand von Xábia sieht man nicht mehr, wo das Meer beginnt bzw. der Regen aufhört. Wir wollen einen sicheren Standort und finden ihn in Benissa (GPS: 38.720699, 0.060095). Kommunale Wohnmobilplätze sind am Mittelmeer selten, hier gibt es einen. Er besteht nur aus schmalen Parkplätze an einer Straße, die Ver- Entsorgungsstation ist noch enger, aber immerhin: offziell, kostenlos und man steht auch bei einer Sintflut sicher auf Asphalt. Nach einer Nacht mit viel Regen scheint am nächsten Morgen die Sonne, als wäre nichts gewesen.Wir bedanken uns bei der Gemeinde Benissa mit einem Einkauf im nahen Mercadonna und steuern den nächsten Platz bei Altea an (GPS: 38.62037, -0.025008). Dieser ist ohne Koordinaten kaum zu finden: die Zufahrt sieht aus, als gehört sie zum 5*-Hotel, führt aber knapp daran vorbei. Man parkt wie auf einem Balkon über dem Meer, sehr schön.Über einige Treppen gibt es Trinkwasser an Brunnen, dann ist man am Strand mit Sonnenbank. Uschi ist übrigens nicht geschrumpft, die Bank ist so hoch.Rechts und links hat es Wege mit Aussicht.

Und das ist der Blick aus der Frontscheibe des Ducato.Es ziehen wieder dichte Wolken auf, ab und zu nieselt es bei 18 Grad. In der Umgebung werden einige gar nicht so einfache Geocaches gehoben.Durch die vielen Wolkentage können selbst unsere 320 Watt-Solarpanels die beiden Gelbatterien mit 160 Ah nicht vollständig laden. Das soll nicht gesund für die Batterien sein und so fahren wir auf einen der vielen Wohnmobilstellplätze in Calpe (GPS: 38.651699, 0.069313), bleiben 2 Nächte für je 13€ incl. V/E, Strom, WC und guten Duschen. Waschmaschine und Trockner werden für jeweils 3€ benutzt. Viele Camper verbringen mehrere Monate auf diesen Plätzen, ‚man hat ja alles‘ hören wir oft. So unterschiedlich können die Vorlieben sein, unser Ding ist das nicht. Man steht beengt, immerhin mit Blick auf den 332m hohen Felsen Penon de Ifac.

Mit den Skaterrollern ist man bald an der Promenade.Der Eintritt zum Naturpark Penon de Ifac ist frei.Zunächst schraubt sich eine Schotterpiste nach oben mit Ausblicke auf Calpe.

Dann steht eine Entscheidung an: nimmt man den direkten Weg über die Felsenwand (es hat einige Kletterer dort)…

… oder bleibt auf dem Pfad bis zum Eingang eines Tunnels…

… der ist 30m lang, dunkel und sehr glitschig.

Am Tunnelausgang wird der Pfad deutlich anspruchsvoller. Rote Punkte markieren den Weg.

An schwierigen Stellen sind manchmal Seile oder Ketten gespannt…

… manchmal auch nicht. Nur die roten Punkte zeigen, wo es langgeht.

Dann ist ein Klettern über Felsen angesagt.

Nach ungefährt einer Stunde ist es geschafft: das Gipfelfoto!

Calpe liegt einem zu Füßen, ein Ausblick wie aus einem Flugzeug.

Man muss den rutschigen Felsenweg aber auch wieder runter und sollte einigermaßen schwindelfrei sein.

An den Felsen ist ein wenig der Pfad zu erkennen.

Der gut gemeisterte Abstieg wird mit einer schönen Abendstimmung belohnt, in der Ferne sieht man die Skyline von Benidorm.Zwei Tage später kommt wieder die Sonne raus. Gut für einen Bummel über den Samstag-Markt.

Und dann fahren wir nochmal auf den Balkon-Parkplatz bei Portosenso / Altea. Tagsüber hat es bis zu 20 Grad, nachts um die 13 Grad, da darf die Standheizung wieder ran.

Viel km hat der Ducato in der letzten Woche nicht gemacht 🙂

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