November 2018 Cap Santa Pola

Von Altea geht es über die mautfreie N 332 vorbei am Hochhäusermeer von Benidorm und Alicante – unglaublich, wieviel Beton an der spanischen Küste verbaut ist. Kurz nach Alicante finden wir am Cap Santa Pola wieder eine Landschaft nach unserem Geschmack – mit traumhaften Stellplatz (GPS: 38.214802, -0.507899).Der Ausblick aus der Schiebetüre kann sich sehen lassen.

Hier bleiben wir einige Tage, zelebrieren das Strandleben und heben, wenn der Wind auffrischt, ein paar Geocaches in der Umgebung.

Diesmal wird ein Cache ausgelassen. Das sieht auf dem Foto nicht so steil aus, wie es ist….

Das Wetter passt.

Auch im Fahrzeug hat es ein angenehmes Klima. Nur gegen Morgen sinkt die Innentemperatur unter 17 Grad, dann springt die Standheizung an.

Der Sonnenaufgang findet, wie in Deutschland auch, um ca. 8 Uhr statt. Freundlicherweise geht die Sonne aber später unter: in Freiburg bereits um 16:40 Uhr, hier um 18 Uhr. Das freut nicht nur unsere Solarpanels, die trotz tiefem Sonnenstand die Bordbatterien voll laden, 30-40 Ampere bzw. 500 – 600 Wattstunden sind dafür notwendig.

Also alles bestens? Jain, denn wie überall in Spanien ist das Freie Übernachten theoretisch verboten. An der kleinen Küstenstraße stehen dazu weitere Schilder.Aber wir campen nicht, sondern parken nur 🙂  Dementsprechend stellen wir keinen Stuhl oder Tisch vor den Duc. Und schlagen die Stranddecke ein paar Meter weiter am Wasser auf.

Andere Camper sitzen direkt am Wohnmobil. Die Polizei, die oft Streife fährt, sagt aber nichts. Vielleicht hat sich das hier sowieso bald erledigt: derzeit werden die Parkbuchten entlang der Straße mit einem Bagger so bearbeitet, dass sie nicht mehr nutzbar sind.

Von unten sehen wir am Berghang neben dem Leuchtturm eine Aussichtsplattform, da fahren wir mal hin. Der Wind bläst ordentlich, aber die Aussicht ist toll von der elegant geschwungenen Rampe.

Unten sieht man die kleine Küstenstraße mit den klitzekleinen Parkbuchten.

Noch ein Einkauf in Santa Pola, dann geht es abends wieder zurück, leider ist ‚unser‘ Platz besetzt, es gibt aber Alternativen für eine Nacht. Am nächsten Tag soll es zu einem Wohnmobilstellplatz gehen, denn unsere Wasservorräte sind fast aufgebraucht. So besuchen wir am Samstagmorgen die Post in Santa Pola, um einige Briefsendungen Richtung Heimat aufzugeben – in der Regel erfolgt die Zustellung nach wenigen Tagen. Dann decken wir uns auf dem Samstagmarkt mit Leckereien ein und landen ein paar Kilometer später auf dem Wohnmobilstellplatz in El Pinet (GPS: 38.151157, -0.641884).Den Platz gibt es erst seit ein paar Monaten, wird von einem jungen, freundlichen Paar betrieben und kostet 10€ ohne Strom, bzw. 12€ mit Strom, incl. Ver- und Entsorgung, WC und Duschen. Noch finden nicht viele Camper den Weg hierher, man steht alles andere als beengt und rechts im Bild, hinter den Palmen, gibt es sogar ein wenig Meerblick. Morgen wollen wir uns den Palmenhain in Elche anschauen…

 

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