Dezember 2018 Torrevieja-Fortuna

Im Reiseführer steht: ‚Torrevieja ist eher unattraktiv, wer nicht schon immer mal ein U-Boot von Innen sehen wollte, kann bedenkenlos einen Bogen um die Stadt machen‘.  Aber wir bleiben hier 8 Tage hängen. Warum? Weil wir auf Reiseführer nicht viel geben 🙂 Zugegeben, besonders hübsch ist die Stadt nicht.Aber authentisch, unaufgeregt, nicht zu leer und nicht zu voll, die Leute freundlich. Ein multikultureller Ort, es leben viele Briten, Russen, Deutsche, Schweden, Marokkaner etc. hier. Man kann ewig am Meer langlaufen, über Plätze…

… auf der langen Hafenmole (je 1 km hin und zurück)……mit Meer- und Hafenblick…… bis zum Leuchtturm. Auf dem Rückweg gibt es diverse, aufwendig hinterlegte Geocaches zu bergen.

Kaum zu übersehen ist das U-Boot S 61. Wer möchte, kann es für 2€ auch von Innen besichtigen.Ältere Gebäude sind rar und werden nicht immer so in Schuß gehalten, wie sie es verdient hätten.

Wir pendeln: tagsüber parken wir am Sandstrand und haben damit unsere Strandbar immer dabei. Praktisch, denn der Lavazza Rosso aus dem Duc schmeckt besser als der spanische Kaffee.

Ob sich das rumgesprochen hat?Übernachtet wird am Klippenparkplatz (GPS: 37.992293, -0.655697), meistens ist es nachts ruhig. Nur 2-3 mal hören wir ‚Nachtgäste‘, mit Autoradio und Stimmen.Auch hier ist die Stimmung relaxed.Auffällig sind die massiven Betonpoller, die an allen Eingängen zu Plätzen und Promenaden aufgestellt sind…… überall, wo ein LWK durchrauschen könnte.Wir sind jeden Tag am Strand, wo uns die Einheimischen, die ihre Stammplätze haben, bald kennen und grüßen. Auf den weitläufigen Promenaden kommen ein paar Kilometer zusammen:

Zwischendurch geht es wieder mal an die Wäsche….Mitten in der Stadt der hübsche Plaza de la Constittución mit Kathedrale.

Um chinesische Billigware einzukaufen, braucht man in Spanien nicht ins Internet. Überall gibt es Chinaläden, vollgestopft mit allem Möglichen.

Anfang des Jahrhunderts galt Torrevieja als die spanische Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate. Seitdem hat sich wohl einiges geändert und wir sind froh, keinen großen Bogen um diese Stadt gemacht zu haben. Sicher hat auch das tolle Wetter zu unserem Wohlbefinden beigetragen, es hat hier 320 Sonnenscheintagen im Jahr.

Jetzt zieht aber eine Regenfront durch und wir verziehen uns nach Los Banos de Fortuna auf den Campingplatz La Fuente. Der verfügt über einen Spa-Bereich mit 36 Grad warmen Thermalwasser. Wir wollen dort keine Fotos machen, hier gibt es Infos über den Platz. Die Übernachtung kostet 15€, mit privatem Badezimmer 2€ mehr. So einen Luxus hatten wir seit Namibia nicht mehr auf einem Campingplatz.Dazu kommt noch der Eintritt von 5€ pro Person für das wirklich schön gemachte Thermalbad. Das nutzen wir heute reichlich aus, ideal bei dem Regenwetter. Die ganze Nacht stürmt es wie verrückt, der Duc wackelt. Wir überlegen am nächsten Morgen, noch einen Tag zu bleiben, es ist sehr windig und eigentlich nett hier. Bald aber kommen wir beide auf den gleichen Entschluß: wir wollen raus in die Welt und die finden wir nicht auf Campingplätzen. Also, weiter gehts!  🙂

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