Dezember 2018 Cartagena-Pulpi

Den besten Überblick auf Cartagena hat man vom Castillo de la Conception, praktischerweise gibt es einen Aufzug auf den Hügel.

4,25€ kostet der Eintritt in das Castillo einschließlich Lift. Oben angekommen, blickt man auf die alte Stierkampfarena, welche gerade zum Museum umgebaut wird, rechts daneben die Uni.

Hier geht der Blick Richtung Hafen…… und da zur Altstadt samt römischen Theater, zwischen 5 und 1 vor Christus gebaut und 7.000 Zuschauer fassend.Das Castillo selbst gibt innen nicht viel her. Dafür ist es von unten bis oben barrierefrei und damit auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Diese Barrierefreiheit ist überall in Spanien auffallend: sehr viele Strände haben Zugänge für Rollstuhlfahrer, die meisten WCs sind barrierefrei – sehr gut!

Die Altstadt ist schick gefliest und hat die üblichen Cafés, Bars und Geschäfte. Und hübsche Gebäude, hier das Grand Hotel….… und das Palacio Consistorial, was für ein schickes Rathaus.

Zum Übernachten fahren wir in das beschauliche La Azohia, finden einen Platz auf Schotter mit Meerblick (GPS: 37.553699, -1.17035), vermutlich ein trockenes Flußbett.  Ein Blick auf die Wettervorhersage: keine Regen in Sicht, also bleiben wir.

Nachts schauen wir auf den Torre de Santa Elena – oder der Torre auf uns? Irgendwie sieht er niedlich aus….

… und wird tagsüber besucht. Der Aufstieg erfolgt über Wendeltreppen, innen supereng, aber wir passen durch 🙂

Und so sieht Santa Elena und die Bucht von La Azohia von oben aus, man kann ewig in den Bergen rumkraxeln.Der Platz ist schön, die Leute entspannt, die Sonnenuntergänge wunderbar.

Wir bleiben wieder mal ein paar Tage hängen.Dann geht es weiter nach Bolnuevo, danke Tom, für diesen Tipp. Die Felsengebilde sind spektakulär und erinnern an die USA.Auf dem großen Parkplatz (GPS: 37.5634, -1.31012) sind Wohnmobile nicht erlaubt, es stehen aber 30-40 dort. Die allermeisten sind so vernünftig und stellen ihren Klappstuhl nicht vor das Mobil, sondern an den Strand, so wie wir natürlich auch. Abends wird noch ein wenig geklettert.

Nach einer ruhigen Nacht steuern wir Aguilas an, eines der Highlights unserer Wintertour 2015/16: tolle Strandplätze, Ver- und Entsorgung an der Anibal-Tankstelle, alle Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt – super! Aber nun: die Zufahrt ist durch Erosion unpassierbar.Außerdem: an allen Stränden der Gemeinde Aguilas ist das Campen untersagt, mit einer Bußgeldandrohung bis zu 3.000€. Warum nicht gleich 30.000€ oder man wird geteert und gefedert? 😉Leider wurde keine schöne legale Alternative geschaffen. Der einzige neu angelegte Wohnmobilstellplatz befindet sich hinter der Anibal-Tankstelle mit Blick auf diese, einen Kreisverkehr und die Landstraße. Wir werden das Gebiet künftig meiden, auch beim Einkaufen, Einkehren und Tanken. Kaum verlässt man Aguilas, gibt es wieder jede Menge schöne Plätze ohne Verbotsschilder. Wie bleiben am Playa la Carolina bei Pulpi (GPS: 37.369999, -1.6463) und sind in Andalusien.Vom Parkplatz aus führen spannende Wanderpfade an der Küste entlang, die manchmal recht steil abfallen kann. Auch hier hat vermutlich der heftigen Regen vor einem Monat zu Erosionen geführt, die Sicherheitvorkehrungen sind mininalistisch, man sollte also gut aufpassen.Route: A: Cartagena, 1: La Azohia, B: Playa la CarolinaSeit unserem Start vor 2 Monaten wurden 3.064km zurückgelegt, im Schnitt rund 50km am Tag mit einer Fahrtzeit von 64 Stunden. Im letzten Monat waren es 900km, rund 30km pro Tag und 22 Stunden Fahrzeit. Spanien entschleunigt 🙂

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