Dezember 2018 Carboneras-Malaga

Vom Strandplatz bei Carboneras (GPS: 36.961944, -1.900384) hatten wir mehr erwartet: die Zufahrt ist lehmig und man schaut auf dicke Industrieanlagen. Das Wetter ist auch nicht so toll, also geht es noch ein Stück weiter…… über das Cabo de Gata bis nach Almeria auf einen Parkplatz (GPS: 36.815201, -2.42448), dort stehen bereits rund 10 Wohmobile. Es hat einen Brunnen mit Trinkwasser, prima! Ein paar Meter weiter und man ist am Strand.

Dort könnte man sogar parken, es gibt kein Verbot. Leider aber viel Müll, so etwas haben wir seit Albanien nicht mehr gesehen. Autospuren und jede Menge Tempos, Feuchttücher und mehr lassen auf viel ‚Verkehr‘ in der Nacht schließen. Wir bleiben lieber auf dem Parkplatz.

Von dort führt eine blitzsaubere, kilometerweite Promenade am Meer entlang. Alle 50 Meter stehen Müllbehälter und Bänke. Ein krasser Gegensatz zum Strand.

Die Nacht ist recht ruhig, aber am nächsten Morgen zeigen sich Hinterlassenschaften nächtlicher PKW-Besucher. Leute, die Abfallbehälter sind nur ein paar Meter entfernt!Bei unserem nächsten Zwischenstopp bei Roquetas de Mar stehen wir an der Promenade (GPS: 36.778099, -2.59879). Es gibt Strandduschen, WCs und Wege durch ein Naturschutzgebiet.Der Sonnenaufgang ist fast schon kitschig.

Bei Roquetas de Mar fährt man durch ein Meer von Plastik-Treibhäuser, aus rechtlichen Gründen darf ich hier kein Satelittenbild einbauen, ihr müsst das mal googeln. Kilometerweit rechts und links Plastik.Auf der kostenlosen A7 kommen wir schnell voran zum nächsten Ziel: der alte Stadtkern von Salobrena schmiegt sich an einen Felsen, obenauf thront eine alte Burganlage.

Auf der anderen Seite fällt der Berg steil ab und dort befindet sich auch unser Platz für die nächsten beiden Nächte (GPS: 36.741001, -3.5956), mit Blick auf die Burg.Wie immer stehen auch ein paar andere Camper hier.Der Weg zur Burg führt durch die Gassen der ehemaligen maurischen Medina.

Oben angekommen, stehen wir vor verschlossenen Türen. Es ist Siestazeit, das vergessen wir immer wieder mal.Aber die Aussicht lässt sich genießen: auf die Ebene, das Meer und unseren Ducato.Erfreulicherweise macht die Bar Laroka keine Siesta und wir können das eingesparte Eintrittsgeld in zwei Canas anlegen. Tappas gibt es kostenlos dazu, wie so oft in Spanien. Dieses ist aber extrem lecker.Dann ein Mißverständnis: wir möchten die dos Cervezas bezahlen, der Wirt bringt uns noch zwei. Aber alles ’no problema‘, ‚ it’s for free‘ und wieder gibt es ein Tappa dazu. Uns gefällt es in Salobrena, in der Ferne sieht man die über 3000 Meter hohen Gipfel der Sierra Nevada.

Auf großen Plakaten wird aufgeklärt, dass Müll nicht in in die Natur gehört. Und tatsächlich ist es hier sehr sauber.Die caña sind kleine Biere vom Faß, kosten zwischen 1,50€ und 2,50€ und werden in der Regel mit einer Tappa, einem Appetithäppchen serviert.

In den Touristenkneipen gibt es oft nur eine Schale mit Erdnüssen, in Tappa-Bars kann man davon auch satt werden. Je nach Bierkonsum versteht sich. Alternativ kann man auch Wein trinken 🙂

Es geht weiter nach Málaga. Warum ausgerechnet hier so viele Camper stehen (GPS: 36.647543, -4.475304)? Zwischen dem Parkplatz und dem Strand verläuft die Straße von Torremolinos nach Málaga, er liegt in der Einflugschneise des Flughafens und das Verbotssschild ist kaum zu übersehen. Wir parken tagsüber hier um uns Torremolinos anzuschauen, zum Übernachten finden wir etwas Ruhigeres (GPS: 36.6394, -4.48559).

Noch besser ist allerdings dieser Platz am Strand von Málaga (GPS: 36.6805, – 4.44661) mit viel Platz, Strandduschen und ohne Verbot.

Über Promenadenwegen ist man nach 5-6 Kilometer im Zentrum. Vor rund 10 Jahren standen hier noch Fabriken, jetzt hat sich Málaga schick gemacht, ein paar Schornsteine blieben als Deko stehen.So neigt sich unser Agenda2018-Jahr dem Ende zu. Vielen Dank für Euer Interesse an unserem Blog! Seit Oktober haben wir bis Ende des Jahres 3600km zurückgelegt, bei knapp 76 Stunden reiner Fahrzeit. Die Durchschnittgeschwindigkeit liegt bei 47 km/h, der Verbrauch bei 9,9l Diesel/100 km.

Was kommt 2019? Wir werden uns überraschen lassen. Die Sonne startet am 1.1. auf jeden Fall vielversprechend:

Route von Pulpi nach Málaga:

5 Kommentare zu „Dezember 2018 Carboneras-Malaga“

      1. Ja, eine Dieselstandheizung mit Warmwasserboiler und einen Kompressorkühlschrank. Gas brauchen wir ausschließlich zum Kochen, mal schauen, wie lange die 11kg Flasche reicht 🙂 LG Jürgen

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