Januar 2019 Málaga-El Mansouria

Zwei Tage bleiben wir in Málaga, zum Frühstück mit einem Sonnenaufgang, der immer wieder fasziniert.

Dann geht es weiter nach Tarifa, mit einem Auflug nach Baleo Claudia, schließlich kennt Uschi die Ausgrabungsstätte noch nicht.In Tarifa stehen wir am Kiter-Strand und buchen die Fähre nach Marokko/Tanger für 250€ hin und zurück. Von Algeciras wäre die Überfahrt preisgünstiger, dafür passen uns die Abfahrtszeiten in Tarifa besser, die Fahrt ist kürzer und der kleine Hafen fast schon familiär. Ziemlich pünktlich legt die Schnellfähre um kurz nach 9 Uhr ab.

Es ist wenig Betrieb an Bord, eine Gruppe von Asiaten durchstöbert den Duty Free-Shop, wir nehmen an der Bar zwei Cafe au Lait – nicht Cafe con Leche denn FRS ist eine marokkanische Fährgesellschaft und daher französisch ausgerichtet.Nach knapp einer Stunde legen wir in Tanger Ville an. Es sind nicht viele Fahrzeuge abzufertigen, aber der vor uns fahrende LKW mit seinem Oldtimer auf der Pritsche bereitet den Zöllnern Probleme und beschert uns fast eine Stunde Wartezeit.

Dann wird unser Ducato oberflächlich kontrolliert, in ein paar Schränke geschaut und ich werde freundlich nach Drohnen und Waffen gefragt. Da wir beides nicht dabei haben, steht der Einreise nichts entgegen. Am Hafen werden noch Euros gegen Dirhams getauscht, dann geht es auf die Straßen Marokkos.

Wir sind zur Mittagszeit in Asilah auf dem sehr einfachen Campingplatz ‚As Saad‘ (GPS: 35.471699, -6.02849). 65 Dirham, rund 5,50€, kostet die Übernachtung. Die Duschen sind rustikal aber warm, WLAN ist inklusive. Für 20 Dirham gäbe es Strom, doch den erzeugen unser Solarpanels. Der Platz ist abends proppevoll.

Nur 200m weiter erstehen wir bei Maroc Telekom nach 1-stündiger Wartezeit eine SIM Karte. Der freundliche Verkäufer spricht englisch und schaltet die Karte für Telefon (20 Dirham = 1,80€) und 10 GB Internet (100 Dirham = 9,20€) frei. In der Nacht regnet es, am nächsten Morgen bummeln wir bei 14 Grad durch die Medina.Weil das Wetter nicht so toll ist, fahren wir auf der gut ausgebauten A5 rund 270km Richtung Süden und bezahlen dafür 14€ Maut. Die Landschaft ist grün, meist landwirtschaftlich genutzt. Auf den Weiden stehen Kühe, Schafe, Ziegen, Esel und Menschen.Dazwischen immer wieder Dörfer oder einfache Behausungen. Die Autobahn dient auch als Fußweg.Auf dem Campingplatz Ocean Bleu bei El Mansouria (GPS: 33.73758, -7.324433) werden wir von der jungen Mitarbeiterin herzlich begrüßt. 75 Dirham = 7€ kostet der gepflegte Stellplatz am Atlantik, holpriges WLAN inclusive. Bis zum Abend treffen viele Camper ein, darunter zu unserer Freude auch Alva mit ihren Eltern, die wir Anfang Dezember am Naturpark Del Fondo kennengelernt haben.

Das Wetter ist wechselhaft, der Atlantik rau. Rund um den Campingplatz stehen und entstehen mehrstöckige Häuser mit Ferienwohnungen, derzeit ohne Bewohner. Es bietet sich also an, weiter Richtung Süden zu fahren, morgen wollen wir einen Abstecher nach Casablanca machen.

Route von Tanger bis El Mansouria

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