März 2019 M’hamid

Wir verlassen Zagora morgens ganz leise…

… lernen unterwegs ein wenig arabisch……fahren auf der N9 nach Süden…… in das knapp 2 Stunden entfernte M’hamid. Früher wurde hier Oasenwirtschaft betrieben, durch die Trockenheit ist dies nicht mehr möglich. Heute ist die kleine Stadt vor allem Ausgangspunkt für touristische Jeep- und Kameltouren in die Sahara.Es hat wenig Infrastruktur, hier eine von zwei ‚Tankstellen‘:Am Ende des Dorfes warten die Kamele auf Gäste.

Wir fahren auf die Piste Richtung des Camp von Iguidi Tours (GPS: 29.83849, -5.743258, 50 Dirham), ein Tipp von Eva und Heiner.Die Orientierung ist nicht ganz leicht, aber wir finden den Weg.Im Camp begrüßt uns Abdul und rollt den Teppich aus…… und von Mohammes bekommen wir Tee.Nach diesem herzlichen Willkommen suchen wir die optimale Parkposition und graben den Ducato ein.

… aber Dank Sandmatten und Schaufel auch wieder aus.

Er macht sich gut bei den Berberzelten…Heiß ist es. Also Dachluken auf und Sonnenschirm raus.Ausblick aus der Schiebetüre:

Morgens sieht man im Sand die Spuren nächtlicher Krabbler:

Das Camp bietet auch Übernachtungen in traditionell hergestellten Lehmhäuser an. Ein Haus entsteht gerade. Aus Sand und Wasser werden Quader gepresst und in der Sonne getrocknet:

Genial: das Baumaterial gibt es kostenlos vor Ort.

Und die Bauzeit ist erstaunlich kurz. Hier der erste Ring Hauses:

Am nächsten Abend sieht das schon so aus:

Das Camp liegt direkt in und an den Sanddünen, wir gehen auf Tour:

Was macht man so die Tage in der Wüste? Blödsinn:

Wichtig ist, immer genug Wasser dabei zu haben. Die Sonne brennt und die Luft ist extrem trocken.

Einmal bestellen wir bei Abdul eine Tajine zum Lunch.

Und immer wieder lockt die Wüste. Das Camp liegt einfach genial.

Man kann auch von hier Jeep- und Kameltouren z.B. zur großen Sanddüne Erg Chegaga buchen, aber igendwie haben wir keine Lust auf eine geführte Tour. Gerne würden wir wie in Namibia als Selbstfahrer einen Geländewagen mit Dachzelt mieten, aber so etwas gibt es hier nicht. Die Kameltouren wirken sehr touristisch – und wir sind ja nicht im Urlaub 😉 Alles nicht schlimm: die größte Sanddüne haben wir schon in Namibia gesehen und die Umgebung des Camps ist Wüste genug. Auch am Abend wunderschön:

… und bei Sonnenuntergang.

Es herrscht absolute Stille. Man hört weniger als nichts…Durch die Schattenspiele kommen die Dünen besonders gut zur Geltung.

Nach Einbruch der Dunkelheit gibt es Lagerfeuer, Gitarren- und Trommelmusik. Dazu werden Minztee, Kekse und Nüsse gereicht. Für den fantastischen Sternenhimmel reicht die Belichtung des iPhones leider nicht aus. Auch nicht für die silberne Berberlampe, die wir jeden Abend mit Kerzenbeleuchtung vor den Bus gestellt bekommen.

Das Camp von Abdul und seinem Team ist eines der Highlights unserer Reise. Und der südlichste Punkt unserer Wintertour. Von M’Hamid führen keine asphaltierten Straßen weiter, die Grenze zu Algerien ist nur 24 Kilometer entfernt. Für uns geht es von hier aus deshalb wieder Richtung Norden.

Route: Zagora – M’HamidBisherige Route Marokko:

4 Kommentare zu „März 2019 M’hamid“

  1. Hej ihr zwei!
    Ein toller Bericht! Es freut mich sehr, dass euch die Zeit bei Abdul auch so gut gefallen hat. Eure Fotos von der Wüste sind wunderschön! Habt eine gute Fahrt in den Norden Marokkos! Wir grüßen aus Tarifa 🙂
    Liebe Grüße von uns 3!

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