März 2019 Tarifa-Cádiz

Europa hat uns wieder und wir erfreuen uns am Tragen von kurzen Klamotten, Flatrate-Internet, den Einkaufsmöglichkeiten und vor allem: dem Freien Stehen! Tarifa ist eine sympathische Kleinstadt, über die wir bereits hier berichtet haben. Momentan wird Karneval gefeiert, etwas später als in Deutschland.

Wir stehen diesmal nicht am Kiter-Strand, sondern in dessen Nähe auf einer weiten Wiese (GPS: 36.047501, -5.63527) in sehr gechillter Atmosphäre. Camper, Kiter, Aussteiger…Die Foodsharing-Box ist morgens gut gefüllt, am mittag ziemlich dezimiert.

Der Strand, nur einen kleinen Spaziergang entfernt, ist jedesmal wieder ein Erlebnis. Bei seltenen Windflauten mit wenig Kiter…… in der Regel ist mehr los.Am Abend Fern-Sehen, wie wir es mögen.In Tarifa könnte man glatt hängen bleiben. Wenn einen der Wind nicht stört. Und man nicht neugierig auf den Rest der Welt ist. So fahren wir nach ein paar Tagen ein Stück weiter bis Barbate. Der Freihsteh-Platz (GPS: 36.185398, -5.91425) hat einen etwas morbiden Charme…… aber diesen Ausblick aus der Schiebetüre. Es ist Bikiniwetter und unsere Strandmatte kommt zum Einsatz.In Barbate dreht sich viel um den Thunfisch, der hier auf dem Weg ins Mittelmeer gefangen wird. In den Restaurants steht er oben auf der Karte und auch bei uns im Bus gibt es heute Thunfisch mit Spinat.Tags darauf machen wir einen Abstecher zum Naturpark Rio Arillo (GPS: 36.445035, -6.226315)

… und fahren dann über eine schmale Landzunge nach Cádiz, einer der ältesten Städten Europas, vom Atlantik umgeben.Die Altstadt hat einige hübsche Parks…

… und viele lange, enge und geschäftige Gassen.In der Markthalle domieren die Fischstände…… daneben bekommt man die Meeresfrüchte verzehrfertig.Viele Handelherren erbauten ihre Häuser mit Türmen, um die einlaufende Schiffe überwachen zu können. Der Torre Tavira ist der höchste…… und bietet eine tolle Rundumsicht.

Als Besonderheit ist oben eine Camara Obscura verbaut, eine Technik, die schon Leonardo da Vinci nutzte. Wir bekommen eine vergnügliche Präsentation und einen Stadtrundblick der anderen Art. Sehr empfehlenswert!Durch die Gassen bummeln wir zur Kathedrale Iglesia de Santa Cruz…… vorbei an Palmen, Kirchen und Kirchen mit Palmen…… hundertjährigen Bäumen (1902 ein Geschenk aus Peru)…… zum kleinen Stadtstrand…… der erfreulicherweise über ein schattiges Stadtstrandbistro verfügt.Im Park Genóvés gibt es neben Tropengewächse auch einen kleinen, begehbaren Wasserfall.Wir sind schon über 5 Stunden unterwegs, da findet Uschi in einer Bäckerei ihre geliebte Fartons, ein typisches Gebäck aus Valencia:… eine verdiente Stärkung!Auf dem überwachten Parkplatz am Hafen (GPS: 36.537998, -6.28955) bleiben wir über Nacht. Wenn ihr das auch macht, bezahlt das Parkticket nicht am Automaten, sondern beim Pförtner: bei ihm gibt es für Campingcars einen günstigen Sondertarif (3€ / 24 Std.).

Route: Tarifa – Cádiz

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