März 2019 Sanlucar-Sevilla

Über die 2015 fertiggestellte 3,2 Kilometer lange Brücke ‚Puente de la Pepa‘ verlassen wir Cadiz in Richtung El Puerto de Santa Maria…… und landen an einer kleinen Bucht südlich des Ortes.Im Hafen dümpelt dieses hübsche Schiff:

Wer hier wohl wohnt?Die Aussicht vom Parkplatz (GPS: 36.581501, -6.26127) kann sich sehen lassen.Tags darauf geht es weiter nach Santlúcar de Barrameda, von hier stach Kolumbus 1498 in See und Magellan brach 1519 zu seiner ersten Weltumsegelung auf.Am Rand des Ortes kann man direkt am Strand stehen (GPS: 36.778599, -6.36889), aber vorsicht, es gibt einige Stellen mit Weichsand. Dort driften tagsüber Kids mit ihren Autos, nachts ist es aber ruhig.Vom Strandparkplatz führt eine Promenade am Fluss Guadalquivier entlang. Der Fluss führt jede Menge Sedimente mit sich, für einen Badeurlaub ist Sanlucar deshalb nur bedingt geeignet.Der 60.000-Einwohner Ort ist sympatisch, hier am zentralen Platz…… am Kastell…… und der Kirche Nuestra Senora de la O aus dem 14. Jahrhundert.Auch Störche fühlen sich in Sanlucar wohl:Die verwinkelte Altstadt mit hübschen Gebäuden und Kirchlein…Und den besten Fartons seit Malaga! (GPS: 36.779032, -6.352953)Das gibt Energie für den Heimweg!Im alten Fabrikgebäude wurde ein Besucherzentrum eingerichtet, das über den riesigen Nationalpark Donana informiert.Der Park umfasst eine Fläche von 50.000 Hektar und war früher ein herzogliches Jagdrevier, der Herzogin Dona Ana verdankt er seinen Namen.

Wir buchen eine Tour. Zuerst geht es mit der Fähre über den Fluss Guadalquivier.

… und dann mit speziellen Allradfahrzeugen durch den Park.

Bei einer kleinen Pause kann man sich zu Fuß umschauen.

Trotz über 2 Stunden Fahrt bewegt man sich nur durch einen kleinen Teil des Parks und bekommt damit ein Gefühl für dessen Größe.

Am Oberlauf des Guadalquivier steigt man in ein Boot um, dass einen in 30 Minuten wieder zurück nach Sanlucar bringt.

Am nächsten Tag finden wir wieder einen top Strandparkplatz südlich von Chipiona  (GPS: 36.704025, -6.429377). Die Guardia Civil schickt freundlich aber bestimmt eine Famlie weg, die neben uns mit Wohnwagen ankommt und ein Partyzelt aufbaut.

Der Blick durch die Frontscheibe am nächsten Morgen:Nach dem Frühstück: Strandspaziergang bei Ebbe.

Mittags fängt es kräftig an zu winden und der feine Sand wirbelt heftig um den Bus. Dann geht es eben weiter, Richtung Sevilla. Unterwegs parken und übernachten wir an einem großen Picknickplatz (GPS: 36.840178, -6.012386)…

…und fahren am nächsten Morgen einen Wohnmobilstellplatz an (GPS: 37.360895, -5.994774  mit Duschen/WC, Ver- und Entsorgung). Wie in manch anderen spanischen Großstädten wird oft davon abgeraten, dass Fahrzeug unbewacht stehen zu lassen. Der Platz ‚Areas Autocarvanas‘ im Hafengebiet ist keine Schönheit, aber man parkt sicher und ist nur 2-3 km von der Altstadt entfernt.

Unsere Scooter kommen wieder zu Einsatz.Für Stadtbesichtigungen sind die Roller genial.

Der Plaza de Espana in Sevilla.Der Torre del Oro, einst ein arabischer Wachposten am Guadalquivier, heisst so, weil entweder in ihm Gold aufbewahrt wurde oder er mit goldenen Kacheln verziert war. Oder auch nur mit gelben…. 😉

Was für eine schmucke Stadt!Im Zentrum die Kathedrale, nach dem Petersdom in Rom und der St. Paul’s Cathedral in London, die Drittgößte der Welt.Man braucht Zeit für die Umrundung…Dem Glockenturm sieht man an, dass er als Minarett erbaut und erst im Zuge der Reconquista ‚umgewidmet‘ wurde.Auf eine Innenbesichtigung verzichten wir, die Schlange am Kassenhaus ist gute 50 Meter lang. Am Alcazar sicher 100 Meter. Auch hiervon gibt es deshalb keine Innenaufnahmen.Zur Stärkung: Churros mit heißer Schokolade.

Dann rollern wir weiter zu Bauwerken…

… und durch Parkanlagen und legen so einige Kilometer zurück.Nach einem erholsamen Schlaf haben wir beim Frühstücken im Bus diesen Blick auf den Industriehafen von Sevilla:

Route: Cadiz – Sanlucar – Sevilla

2 Kommentare zu „März 2019 Sanlucar-Sevilla“

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