April 2019 Sagres-Ciudad Real

Der Faro do Cabo de Sao Vicente bei Sagres in Portugal ist der südwestlichste Punkt von Festland-Europa. Es zieht wie Hechtsuppe, aber es gibt einen netten Platz an der Sonne.

Auch nordwärts entlang der portugiesischen Atlantikküste bleibt es sehr windig.Plätze mit Ausblick sind reichlich vorhanden, auch über Nacht.

Überall locken Wege entlang den Steilküsten.

Die Straßen sind gut ausgebaut. Manchmal steil, manchmal naß, für den Ducato kein Problem.

Es geht nach Lissabon bei Schmuddelwetter. Wir werfen einen Blick auf die Ponte 25 de Abril und fühlen uns sehr an die Golden Gate Bridge in San Francisco erinnert: beide Brücken wurden von der American Bridge Company errichtet und beide erlebten wir im Nebel.

Eine Cristo-Rei Statue schaut in die gleiche Richtung. Das erinnert an Rio de Janeiro. Hm, da könnten wir doch auch mal hin…

Wir übernachten am Hafen von Seixal (GPS: 38.645243, -9.094172) und nehmen frühmorgens die Fähre nach Lissabon.

Nach einer 20minütigen Fahrt über den Fluß Tajo ist man in Lissabon. Und schon rumpelt die erste Straßenbahn an.

Dann geht es quer durch Portugals Hauptstadt, die Gebäude sind imposant…… hübsch…

… morbide …

…klassisch…

… legendär…

… und alle Sehenswürdigkeiten gut besucht. Und das an einem Werktag im April. Wie es hier wohl in der Hochsaison aussieht?Wir kaufen Tickets für die Hop-On/Hop-Off Bustour und schauen uns das Ganze mit Audioguide aus der oberen Bus-Cabrioetage an. So erhält man eine super Übersicht.

Am späten Nachmittag haben wir genug vom Großstadtrummel und fahren mit der Fähre und einem schönen Blick auf Lissabon zurück zum Hafenparkplatz in Seixal.

Es bleibt sehr windig an der Küste und im Norden Portugals soll es die nächste Zeit regnen bei 6-15 Grad. Wir fahren ins Landesinnere und folgen der N4 bis Badajoz. Und schon sind wir wieder in Spanien.

Vom schön angelegten Wohnmobilstellplatz (GPS: 38.884658, -6.978074) am Rio Guadiana gelangt man über eine mittelalterliche Brücke in die Altstadt, deren Festung man den maurischen Ursprung ansieht. Eine kleine Universität mittendrin bringt junges Leben in die Stadt.Badajoz FestungsmauerVon der frei begehbaren Festungsmauer hat man einen guten Blick auf die alte Alcazaba.

Wir folgen dem Rio Guadiana Richtung Osten und überqueren den Fluß über eine holperige Brücke römischen Ursprungs bei Medellin zum dortigen Stellplatz (GPS: 38.9655, -5.96311) .Medellin Stellplatz

Medellin hat nur knapp über 2.000 Einwohner, aber beachtliche historische Bauten aus allen Epochen.

Von der Burg hat man einen weiten Blick in die Extremadura.

Nach 2 Tagen fahren wir weiter bis nach Embalse de Garcia Sola. Hier wurde der Rio Guadiana aufgestaut und damit zum See.

Am unteren Teil in felsiger Umgebung…

… der obere Teil ist gesäumt von Wiesen und Weiden.Wir finden wieder einen idyllischen Übernachtungsplatz (GPS: 39.190601, -5.13506).

Es gibt so tolle Plätze entlang des Rio Guadiana. Hier beim Dörfchen Luciana (GPS: 38.980801, -4.29058).

Die große Picknickanlage nebenan ist am Wochenende tagsüber gut besucht. Abends wird es kühl und ruhig.Am Tag darauf ist es bewölkt, gut für eine kleine Wanderung.

Am Parque Nacional de Las Tablas gibt es 6 Plätze für Wohnmobile (GPS: 39.137798, -3.69542), die einzige Möglichkeit am Nationalpark zu übernachten. Am besten kommt man frühzeitig und reserviert im Besuchercenter einen der kostenlosen Plätze.

Vom Parkplatz aus führen drei verschiedene Wege durch das Naturschutzgebiet. Auch hier begegnet uns der Rio Guadiana indirekt wieder, er ist einer von zwei Flüssen, die das Feuchtgebiet speisen.

Allerdings leidet die Gegend immer wieder unter großer Trockenheit.Hier gibt es genug Wasser: der Stausee Emblase de Penarroya ist gut gefüllt.

Direkt nebenan darf man offiziell mit dem Wohnmobil unter Bäumen parken (GPS: 39.063329, -3.008272). Tagsüber sind wir hier noch alleine, abends kommen 5-6 andere Camper dazu.

Über der Staumauer thront eine alte Festung.

Bänkchen mit Aussicht…

Und wir verabschieden uns erstmal von Euch mit diesem Stausee-Blick. Familie, Freunde und Termine rufen, wir werden Richtung Heimat fahren und eine Blogpause einlegen. Vielen Dank für Euer Interesse!

Route: Sagres – Stausee in der Provinz Ciudad Real.

 

 

Ein Gedanke zu „April 2019 Sagres-Ciudad Real“

  1. Hallo ihr Beiden,
    vielen Dank für den wunderbaren Reisebericht, die lebendigen Erzählungen und die sehr informativen Angaben zu Wetter, Einkäufen und Campingplätzen.
    Wir werden 2020/21 in Marokko überwintern und Eurer Reiseroute weitgehend folgen.
    Ich würde mich über eine Fortsetzung des Blogs freuen.
    Liebe Grüße
    Peter

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