November 2019 Ab in den Süden!

Ende Oktober werden die letzten Termine zuhause abgearbeitet, dann geht es ab in den Süden. Naßkaltes Wetter veranlasst uns, die schnelle Autobahn zu nehmen und so sind wir am übernächsten Tag bereits kurz vor den Pyrenäen auf dem offiziellen Stellplatz von Leucate Plage (GPS: 42.899399, 3.05384).

Mittags  reicht es noch für ein erstes Sonnenbad, dann holen uns die Wolken aus dem Norden ein, es wird kühler und regnerisch. Immerhin mit nettem Regenbogen.

Tags darauf bleibt der Himmel bedeckt, wir kaufen Baguette, Käse, Salami, Kaffee und Hähnchen bei Carrefour, dann geht es über die Pyrenäen nach Spanien. In Cambrils waren wir schon öfters. Auch in diesem Jahr haben wir Glück und ergattern einen Platz in der ersten Reihe. Stellplatz bei CambrilsEinfach schön hier. Fühlt sich an, wie Freies Stehen, aber mit den Annehmlichkeiten eines Campingplatzes. Leider stürmt es nachts wie verrückt und das soll erstmal zu bleiben. Also bläst uns das Winterwetter weiter Richtung Süden.Aussicht Cambrils… bis nach Pucol an einem ebenfalls bewährten Platz am Strand. Viele Fotos haben wir in diesem Jahr nicht gemacht, es hat sich aber hierzu nicht viel verändert 😉 Pucol

Wir schauen unterwegs immer auch nach neuen Plätzen, landen aber meist bei Bewährtem, wie auch hier in Tavernes (GPS: 39.080907, -0.212505).Tavernes am StrandMit 11€ incl. Strom und blitzsauberen Sanitäranlagen sicher einer der günstigsten Möglichkeiten in Spanien auf einem offiziellen Stellplatz zu überwintern. Das machen auch viel Stammgäste, wer länger bleibt, zahlt noch weniger. Wir bleiben immerhin ein paar Tage.Tavernes StellplatzAuch Calpe steht in diesem Jahr wieder auf dem Programm.Calpe FelsenIm Ort ist das Parken mit dem Wohnmobil überall verboten.Calpe WohnmobilverbotDie Stellplätze sind gut gefüllt, auch hier bleiben viele über den Winter. Wir haben Glück und bekommen einen Platz, der normalerweise für einen Stammkunden reserviert ist. Der ist aber gerade nicht da.Calpe StellplatzDie anderen Plätze sind schon sehr eng. Immerhin mit Blick auf den Penyal d’Ifac. (GPS: 38.65199, 0.069313)Calpe Stellplatz AussichtDie Infrastruktur in Calpe ist toll, der Ort beliebt. Immer noch werden Hochhäuser gebaut. Manche sehen recht schick aus.Calpe HochhausVermutlich wird auch dieses Haus direkt an der Promenade mal einem Höheren weichen.Mitten in Calpe befindet sich ein Salzsee, der entstand, als sich rechts und links des Felsens Sedimente ablagerten. Der Penyal d’Ifac war früher mal eine Insel und die Häuser dort sind buchstäblich auf Sand gebaut.Calpe SalineEine Zeitlang wurde der vom Meer abgetrennt See zur Salzgewinnung genutzt, heute ist er ein Rückzugsgebiet für Zugvögel.Ein Wanderweg führt rundherum.Mitten in der 1a Promenadenlage liegt ein großes, naturbelassenes Grundstück.

Hier haben die Römer Ihre Spuren hinterlassen. Calpe bietet einiges, aber nach ein paar Tagen auf dem Stellplatz wollen wir wieder raus in die Natur. Am Cap von Santa Pola führt eine kleine Straße durch ein unbebautes Landschaftsschutzgebiet. Campen  ist dort nicht erlaubt, es wird aber toleriert, wenn man sein Wohnmobil in einer der vielzähligen Seitenbuchten parkt. Und den Klappstuhl darf man auch rausstellen 🙂Santa Pola

Wir sind immer wieder begeistert von diesem Platz.

Wie immer verlassen wir unsere Umgebung sauberer, als wir sie vorgefunden haben und sammeln mit Handschuhen den Müll in der Umgebung. Nach einer knappen Viertelstunde ist die Tüte gefüllt 😦  Einiges davon wurde vom Meer angespült, das meiste stammt aber von Tagesausflügler. Die Leute werfen ihren Müll in die wunderschöne Landschaft, obwohl alle paar hundert Meter Abfallcontainer vorhanden sind. Das werden wir nie verstehen…Von unserem Platz aus führen kilometerlange Wanderwege entlang der Küste, für längere Touren haben wir in diesem Jahr unsere Räder dabei.

Hier bleiben wir erstmal 🙂

Aber irgendwann sind die Tanks leer bzw. voll und die Vorräte werden weniger. Da trifft es sich gut, wenn auch das Wetter zur Weiterfahrt einlädt. Wir gehen shoppen und buchen uns auf dem Campingplatz Las Palmeras ein (GPS: 38.240341, -0.812141).Frischwasser gibt es direkt am Platz, Strom ist auch inklusive. Und falls die Sonne rauskommt steht schon der Pool bereit.

In den letzten knapp 3 Wochen haben wir rund 1800km zurückgelegt, bei einer Fahrtzeit von 24 Stunden.

 

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