Fahrzeugvorstellung Hobby Optima

Nach James Cook und Weinsberg Carabus ist unser 3. Reisemobil ein Hobby Optima De Luxe T 65 GQ, ein sogenannter ‚Teilintegrierter‘: das Fahrerhaus und Chassis ist von Fiat, der Aufbau von der Firma Hobby. Wie wir zu diesem Fahrzeug gekommen sind, ist hier nachzulesen.

Mit 7m ist er 64cm länger als unser bisheriger Kastenwagen. Die Breite beträgt 2,33m. Auf der Seite sieht man die Steckdose für 230V, den Deckel für den 100 Liter Frischwassertank, das Fach für die Gasflaschen und hinten den Zugang zur Heckgarage.

Coupeheck 😉  mit Rückfahrkamera.

Beim Motor haben wir uns kaum verändert: es ist wieder der Turbodiesel mit 130PS und 2,3 Liter Hubraum. Allerdings jetzt mit Euro 6 statt Euro 5.Die Außenspiegel stehen wegen des breiten Aufbaus recht weit raus.

Mit den weißen Protektoren, die einfach angeklebt werden, sind die Spiegel für den Gegenverkehr besser sichtbar und ggf. auch ein wenig geschützt.Als Zubehör haben wir einen Radträger anbringen lassen.

In das Gasfach passen 2x 11 kg-Gasflaschen. Mit Gas wird gekocht, geheizt und der Kühlschrank gekühlt. Im Ausland problematisch: jedes Land hat seine eigene Gasflaschen. Deshalb verwenden wir 1 LPG Gastankflasche. Mit einem EU-Adapterset kann diese an LPG-Tankstellen gefüllt werden.

Auf einer kleinen Anzeige sieht man den Füllstand. Als Reserve dient eine 2. deutsche Gasflasche.

Der Stauraum im Heckbereich ist großzügig bemessen. Theoretisch hätten auch 2 Fahrräder Platz, damit wäre die Heckgarage aber zum Großteil gefüllt, außerdem hat man den Schmutz der Räder drin. Darum haben wir uns für einen Fahrradträger entschieden. So bleibt reichlich Platz für das ganze andere Gerödel. Auch für ein Reserverad, welches serienmäßig bei den meisten Wohnmobilen nicht mehr mitgeführt wird.

Der Wohnraum verfügt neben den drehbaren Fahrersitzen über eine kleine Eckbank und einen separaten Sitz neben der Eingangstür. 4-5 Leute können bequem um den verstellbaren Tisch sitzen. 3 Seiten-, 2 große Dachfenster und die Front- und Seitenscheiben spenden viel Licht, lassen sich aber auch alle verdunkeln.

Hier die Eckküche mit 3 flammigen Gasherd und Spülbecken: die Möbel haben eine sehr ordentliche Qualität, die Schubladen schließen selbstständig.

Der Absorber Slimline-Kühlschrank kann mit Gas, 230V Außenstrom oder während der Fahrt mit 12V betrieben werden. In jedem Fall macht er bisher seinen Job gut.

Im Heck der Schlafbereich mit Queensize-Bett, Kleiderschränken und Ablagen. Rechts und links je ein Fenster mit Gardinen und Stores. Außerdem gibt es ein Dachfenster. Alle Fenster haben Insektenschutzgitter und Verdunklungsrollos.

Das WC kann mittels Lamellentüren entweder vom Schlafbereich oder vom Wohnraum betreten werden, hat 2 Spiegelschränke, jede Menge Spiegel und ein Dachfenster….

…. ebenso die separate Dusche auf der anderen Seite.

Schick gemacht: die bodengleiche Duschwanne.Über dem Kühlschrank haben wir eine 12V-Mehrfachsteckdose installiert, die auch permanent die Ladung der Bordbatterie anzeigt. Daran befindet sich ein LTE-Router von Huawai mit einer Verstärkerantene. Rechts davon die Temperaturanzeige des Kühlschranks. Die haben wir zwischenzeitlich durch ein Funkmodell ersetzt.

Das Panel für die Truma Combi 6 Heizung ist neben dem Bett angebracht. So kann man morgens mit einem Handgriff die Innentemperatur für das Frühstück hochdrehen, ohne Aufstehen zu müssen 🙂Auch die Gradzahl für den Warmwasserboiler, die Lüfterleistung, eine Zeitschaltuhr etc. werden damit bedient.Insgesamt 10 Heizluftöffnungen, die einzeln eingestellt werden können, sorgen für eine angenehme Wärmeverteilung im Fahrzeug. Am Hobby-Panel im Wohnraum kann die Heizung ebenfalls bedient werden…… und vieles mehr. Zum Beispiel die Beleuchtung: 34 (!) LED Lampen und Lichtleisten können hier angesteuert und teilweise gedimmt werden.Dann gibt es einen Monitor für die Batterien. Serienmäßig ist eine 95Ah AGM Bordbatterie verbaut, die über die Lichtmaschine oder über 230V Landstrom aufgeladen wird. Wir haben außerdem ein 130 Watt Solarpanel einbauen lassen. Mit Sonne schafft es das Panel meistens unseren Stromverbrauch auszugleichen. Bei Dauerbewölkung geht die Batterie nach 2 Tagen in die Knie. Da werden wir noch nachrüsten, vermutlich ein weiteres Panel und eine Lithiumbatterie.Und hier die Anzeige im Übersichtsmodus.Oben in der Leiste wird ein Kalender, die Uhrzeit sowie die Innen- und Außentemperatur angezeigt.

Nochmal einen Blick in den beleuchteten Innenraum…

… hier mit geschlossener Schlafzimmertüre. Ein wirklich cleveres Konzept. Das WC erreicht man dann durch die Lamellentüre links.

Das Blaupunkt-Radio mit Rückfahrkamera verfügt über alle aktuellen Schnittstellen und ein Navigationssystem – wir verwenden allerdings die Navi-Software vom iPhone. Wirklich gut ist der Sound der 6 Lautsprecher.Im Vergleich zum Kastenwagen wohnt man viel großzügiger, die innere Größe macht sich aber auch außen bemerkbar: manche Parkplätze, die bisher gerade noch so gingen, können nicht mehr genutzt werden. Der Weinsberg Carabus war ein Fahrzeug, in dem man wohnen konnte, der Hobby Optima ist eine Wohnung, die fährt. Beides hat seine Reize, seine Vor- und Nachteile.

Seit gut 3 Monaten und 6000 km sind wir mit dem Fahrzeug unterwegs und recht zufrieden. Ein paar Kleinigkeiten, die uns auf der ersten Tour aufgefallen sind wurden von der Firma Ernst bestens behoben, z.B. wurde der Thermostat der Standheizung ausgetauscht.

Wir werden über unsere Erfahrungen mit dem Hobby Optima weiter berichten…

 

 

 

3 Kommentare zu „Fahrzeugvorstellung Hobby Optima“

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