Januar 2020 Cabo Cope-Almeria

Von Los Alcázares fahren wir vorbei an Cartagena (das haben wir bereits im letzten Winter besichtigt, siehe hier) über die teilweise kostenpflichtige und leere AP 7… 

…bis kurz vor Aguilas an das schöne Cabo Cope.

Die alten Wachtürme sieht man immer wieder an der Küste. Hier wurde ein Zugang mit Wendeltreppe geschaffen, unten aber mit Wellblech wieder zugesperrt.Der Onlineübersetzer mittels Kamera tut sein Bestes…Das freie Übernachten im Wohnmobil ist in der gesamten Region, bis hinter Aguilas, seit einigen Jahren leider verboten.Wir bleiben deshalb für ein paar Tage auf einem kleinen, aber netten Camperpark, umgeben von Bäumen und Feldern (Bildmitte unten, GPS: 37.447457, -1.483525).In beide Richtungen gibt es tolle Wanderwege.

Kurz nach Aguilas endet die Provinz Murcia. In Andalusien bei San Juan de los Terreros finden wir diesen schönen Platz ohne Verbotsschilder (GPS: 37.363068, -1.651948). Erinnert uns an die steppenartigen Wüsten in Arizona.Die Steilküste ist wenige hundert Meter entfernt.

Vollmond…

… und Sonnenaufgang in Andalusien.

Weiter geht es aus der AL 5105 durch das Küstengebirge.

Mit einem kurzen Zwischenstopp in Palomares. Bleiben wollen wir nicht: 1966 stürzte ein US-Bomber ab und mit ihm 4 Wasserstoffbomben, jede mit der 75-fachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Es kam zwar zu keiner thermonuklearen Explosion, aber die konventionellen Sprengladungen von 2 Bomben kontaminierten ein 170 Hektar großes Gebiet. Dieser Strandabschnitt liegt nur wenige hundert Meter entfernt.Im Internet gibt es jede Menge Infos, zuletzt wurde 2006 ein Gebiet mit hohen Plutoniumwerten ‚entdeckt‘. Trotzdem leben hier Leute, gibt es Gemüseanbau, Hotels und Campingplätzen. Wir wollen aber lieber weiter und fahren durch den Naturpark Cabo de Gata nach Las Negras.Ein kleines Fischerdorf am Ende einer ‚Sackgasse‘.

Im Dorf gibt es einen Parkplatz, auf dem das Übernachten mit dem Wohnmobil toleriert wird, im gesamten Naturpark ist es nicht erlaubt (GPS: 36.8787, -2.00682).

Klettern und wandern dagegen schon: obwohl selbst die offiziellen Wanderwege nicht immer gleich als solche erkennbar sind:Die Ausblicke sind fantastischEine gewisse Schwindelfreiheit ist allerdings von VorteilNach so viel Natur machen wir einen Abstecher in die Stadt. Der Parkplatz bei Almeria liegt nicht gerade idyllisch, ist aber sicher und man spart sich nachts die Innenbeleuchtung 😉  (GPS: 36.815201, -2.42448)

Entlang der Promenade gelangt man auf Radwegen in den Stadtkern.

Natürlich verfügt Almeria als spanische Stadt auch über eine Rambla!

Durch die einst arabische alte Medina…

… kommt man zur La Alcazaba

…eines der größten maurischen Bauwerke des Landes.

Von den Arabern im 10.Jahrhundert errichtet, ab 1489 von den Christen übernommen und heute teilweise rekonstuiert.

Der Blick über die Medina zum Hafen, zu dessen Schutz die Festung einst erbaut wurde.

Es finden sich genügend Fotomotive:

*klick*Nach einer ausführlichen Besichtigung radeln wir zum Hafen. Dort steht eine mächtige, 17 Meter hohe, eiserne Verladeanlage. Bis in die 1970er Jahre wurden damit pro Tag 8000 Tonnen Erz verfrachet, welches per Bahn aus dem 100km entfernten Alquife kam.

Über Straßen und Plätzen geht es weiter durch die Stadt.

Zum spanischen Wetter von November bis Mitte Januar: bis auf wenige Regentage, die allerdings heftig ausfielen, war es weitgehend trocken und sonnig. Tagsüber reicht in der Regel eine dünne Jacke, manchmal ist T-Shirt-Wetter, teilweise geht sogar Badehose und Bikini. Vormittags und ab 17 Uhr ist aber ein Pulli bzw. eine Jacke oder beides notwendig. Der kalte Wind ist manchmal fies. In den Nächten sind die Temperaturen meist knapp einstellig, unsere Standheizung kommt immer zum Einsatz. Nördlich von Valencia hat es jetzt im Januar nachts manchmal nur 2-3 Grad, definitiv zu kalt für unseren Geschmack. Südlich davon wird es wärmer, von Almeria bis Malaga sind die Temperaturen meist identisch. Ab Tarifa macht sich normalerweise der Atlantikeinfluß bemerkbar, trotzdem ist es hier in der nächsten Zeit nachts am wärmsten. Allerdings bläst nach unserer Erfahrung der Wind dort noch mehr als am Mittelmeer. Zum Vergleich hier noch Mata Rota an der portugiesischen Algarve und Essaouira in Marokko.

Route: Los Alcázares (A) – Cabo Cope (1) – Las Negras (2) – Almeria (3)

2 Kommentare zu „Januar 2020 Cabo Cope-Almeria“

  1. Hi folks,
    Just managed to take a look at your web site. Great pictures! We are now back in the UK, where it’s freezing!
    Hopefully we will meet again…..we have booked ‚your pitch‘ (20) from 1st Jan for 3 months before leaving Los Alcazares camp site.
    Best wishes
    Bob & Margaret.

    Liken

Schreibe eine Antwort zu Bob & Margaret Reeve Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s