Januar 2020 Málaga-Tarifa

Von Almeria fahren wir auf der kostenfreien A7 Richtung Richtung Süden. Wir waren die letzten Monate nie alleine auf einem Übernachtungsplatz, jetzt wird es aber teilweise richtig voll. Auf dem Campingplatz bei Castell de Fero ist noch genau 1 Platz frei. (GPS: 36.7201, -3.36471).

Auf den Parkplatz beim Castillo de Curchuna passen sowieso nur 3-4 Mobile. Immerhin hatten wir bisher das Glück, immer einen Platz zu finden.

Das Castillo liegt eingebettet in Gewächshäuser, hat einen schönen Palmenstrand und einen Trinkwasserbrunnen (GPS: 36.695798, -3.435241)

Auf der Weiterfahrt entlang der kleinen Küstenstraße sind dann alle Plätze, die wir angesteuern, von Camper belegt. So landen wir abends am Stadtstrand von Málaga. Den kennen wir schon vom letzten Jahr, hier gibt es noch genügend Platz.

Málaga ist immer wieder toll und verfügt über ein für spanische Verhältnisse gut ausgebautes Radwegenetz.Die Altstadt in gut 6km Entfernung ist damit bequem und sicher zu erreichen. Schickes Pflaster, hübsche Häuser:

Die Markthalle:Geschmückte AltstadtNette Parks mit rießigen Bäumen…

… und Picasso-Skulpturen. Picasso wurde in Málaga geboren und ist gut vertreten.

Auf dem Placa de la Merced wartet Pablo in Bronze.

In einer Bäckerei werden Fartóns bestellt – lecker!

Und nicht weit vom Strandparkplatz gibt es in einem Café bis 13 Uhr die legendären Churros.

Das gehöret zum Pflichtprogramm. Dazu eine Tasse heiße Schokolade zum Eintunken und ein Cappuccino zum Nachspülen 🙂

Die im letzten Jahr allgegenwärtigen Leih-E-Scooter sind stark dezimiert. Vielleicht noch 5% stehen herum und sehen sehr ramponiert aus.Direkt hinter unserem Stadtstrand befinden sich unbebaute Grundstücke. Bis 2010 standen hier Fabriken und Lagerhäuser, die abgerissen wurden. Zwischenzeitlich ist fast alles mit Appartementhäuser entlang einer schicken Promenade bebaut. Auf einer der letzten beiden großen Brachfläche herrscht emsige Bautätigkeit. Die Lücken dürften bald geschlossen sein.Von Málaga geht es weiter auf der A7, die teilweise sehr dicht an Wohnhäuser vorbeiführt. Außerdem gibt es auf der Autobahn Bushaltestellen und Gehwege, die dorthin führen.

Nach einigen Tagen auf freien Plätzen steuern wir wieder einen Campingplatz an. Der CP Cabopino (GPS: 36.489348, -4.742889) ist rießengroß und knallvoll. Die meisten Camper bleiben hier 3-6 Monate. Nur 2 annehmbare Plätze sind für 2-3 Tage verfügbar. Und die befinden sich unter schattigen, harzigen Pinien. Uns reicht ein Tag hier.Die Sanitäreinrichtungen sind super, es gibt Trinkwasser am Platz, Waschmaschine und Trockner laden ein zum Waschtag. Sogar ein beheizter Pool ist vorhanden.

Immer wieder witzig: die Verbotsschilder auf Campingplätzen.

Der Strand unterhalb des Campingplatzes ist hübsch.

Mit frisch gefüllten bzw. geleerten Tanks fahren wir ein Stück weiter auf einen sonnigen Parkplatz bei Marbesa (GPS: 36.486698, -4.75915)

Auch hier ist es voll, wir haben aber wieder Glück: ein Platz in der ersten Reihe wird frei.

Mit Meerblick…

Am Strandstrand kann man in beide Richtungen kilometerlang laufen. Richtung Norden gelangt man in die Dünenlandschaft von Cabopino.

Jetzt kündigt sich ein Unwetter mit Starkregen an. Wir steuern einen sicheren, asphaltierten Platz an, mit Blick auf den Felsen von Gibraltar.

Nachts wird dieser spektakulär beleuchtet. Das zieht in der Dunkelheit auch Paare mit PKWs an. Trotzdem ist die Nacht ruhig.

Die Wetterprognose ist eindeutig. Es soll 4-5 Tage heftig regnen. Das macht die Batterie nicht mit, ohne Fahren oder Solarstrom hält sie nur 2 Tage.

Wir buchen uns deshalb auf dem Campingplatz ‚Sur Europa‘ in La Linea de la Conception ein (GPS: 36.191655, -5.334639). Noch scheint die Sonne…

Ein sehr sympatischer Platz. Hunde sind nicht erlaubt, weil nette Vögel frei herumlaufen.

Noch regnet es nicht. Das nutzen wir für eine kleine Radtour Richtung Gibraltar.

Da braut sich am Himmel etwas zusammen.

Und schließlich ist der Regen da. Und wir im trockenen Hobbyt.

Die ganze Nacht schüttet es wie aus Kübeln. Morgens ein Blick aus der Türe:

Der Müll muß trotzdem mal weggebracht werden.

Land unter auf dem Campingplatz…

… und davor.

Wir machen es uns im Hobbyt gemütlich bei 4G-Internet und Büchern…Nach 4 Tagen Regen dann die ersten Spaziergänge.Und dann ist der Spuk vorbei. Die Sonne scheint und wir fahren nach Tarifa, eine sympatische kleine Stadt an der Straße von Gibraltar, die wir schon gut kennen, viele hübsche Bilder gibts hier und hier 🙂 Mitten im Dorfkern die Kirche San Mateo Apóstol. Vom alten Castillo hat man einen guten Blick auf den Hafen. Von hier aus sind wir im letzten Winter nach Marokko gestartet.Von den obersten Burgzinnen überblickt man die gesamte Straße von Gibraltar. Marokko wirkt und ist nah: gerade mal 14km entfernt.Schöne Abendstimmung in Tarifa (GPS: 36.024373, -5.616638).

Das Schild auf dem morschen Steg gab es schon letztes Jahr…… allerdings hat sich der Zustand der Brücke deutlich verschlechtert.Immer wieder cool: der Strand von Los Lances.

Dort stehen jetzt deutliche Schilder, die das Übernachten im Wohnmobil verbieten. Außerdem bläst mittags immer ein ordentlicher Wind – und der ist momentan sehr kalt. Drum ziehen wir um auf die nahe Wiese (GPS: 36.047501, -5.63527).

Mit dem Hobbyt in die Wüste? Diesmal ist es nur ein Ausflug zur Duna de Valdevaqueros.

Route: Almeria – Tarifa

 

 

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