Februar 2020 La Linea-Antequera

Schön ist es in Tarifa, aber auch sehr windig. Weiter nach Westen zu fahren macht wettertechnisch keinen Sinn, der Atlantikwind bläst im Februar recht frisch. Unseren ursprünglichen Plan, auf die Kanaren überzusetzen, haben wir verworfen: der Hobbyt ist nicht autark genug, vor allem stromtechnisch müssen wir updaten. Dazu haben wir einen Termin ist Deutschland, also geht es langsam zurück. Nochmal ein Blick auf die Straße von Gibraltar:

Und dann blicken wir auf deren namensgebenden Felsen. Ein toller Platz bei La Linea de la Concepción GPS: 36.207901, -5.32641).

Hinter dem Fahrzeug der Torre Nueva, davor unser Balkon.Morgenstimmung….Hier war einmal eine Hotelanlage oder ähnliches geplant, die üppige Promenade ist fertiggestellt.Die Nebenwege führen allerdings ins Nichts bzw. in die Wildnis.Tagsüber ist wenig Betrieb, abends schon etwas mehr und am Wochenende wird es laut durch jede Menge Quads und Geländemotorräder. Bis dahin aber, alles bestens – mit schönem Blick auf Gibraltar.

Bis eines Tages… Wo ist denn der Felsen? Sollte der Brexit….?

Da schauen wir direkt vor Ort mal nach. Es ist aber noch alles beim Alten…

Die Cappuccini dürfen wahlweise in Pfund oder Euro bezahlt werden.

Touristisch bietet La Linea nicht viel, dafür gibt es einen guten und günstigen Waschsalon, das nutzen wir aus.

Und dann geht es wieder einmal nach Málaga. Vor 3 Wochen standen wir noch direkt am Strand, jetzt sind hier Bauarbeiten. Der Bereich wird wohl neu strukturiert. Vielleicht hängt das mit den schicken Appartementhäuser zusammen, die nebenan hochgezogen werden.

Nur ein paar hundert Meter weiter westlich gibt es eine Alternative zum Freien Stehen. Mal schauen, wie lange noch…

Jetzt genießen wir aber die Zeit. Die Sonne scheint bei über 20 Grad und nachts bleibt die Standheizung aus. So stellt man sich das Überwintern in Spanien eigentlich vor.

Direkt nebenan liegt ein Naturschutzgebiet, noch ist es für Besucher nicht vollständig erschlossen, die Brücke dazu ist wohl bald fertig.

Málaga ist immer wieder schön und wir bleiben eine ganze Zeit. Immer mal wieder besuchen wir das quirlige Zentrum.

Einer unserer Lieblingsplätze: der Plaza de la Merced…

… mit Alhambra Cerveza & Tappas 🙂

An einem bewölkten Tag machen wir einen Ausflug ins Hinterland zur Laguna de Fuente de Piedra, wo sich ab Februar Flamingos zum Brüten niederlassen.

Vom Besucherzentrum blickt man auf die Lagune und sieht in der Ferne, aber wirklich sehr weit in der Ferne, die Vögel im Wasser.

Wir fahren entlang der ausgeschilderten Wegen am See entlang.

Eine nette Radtour, die Flamingos bleiben allerdings sehr weit entfernt.

Auch vom Mirador sieht man ohne gutes Fernglas nicht viel von den Vögeln. So können die ungestört brüten und wir legen eine Vesperpause ein.

Auf dem Besucherparkplatz ist nicht viel los, hier könnte man theoretisch auch gut übernachten… (GPS: 37.133202, -4.74321).

… in der Praxis ist das aber nicht erlaubt. Parken darf man hier nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Drum fahren wir noch ein Stück weiter bis nach Antequera. Der offzielle Wohnmobilstellplatz ist nicht hübsch, aber für eine Nacht ok. Der Platz ist sehr beliebt, was vermutlich auch daran liegt, dass er kostenlos ist, inklusive Ver- und Entsorgung (GPS: 37.0214, -4.57218).

Klar, schauen wir uns auch das kleine Städtchen an…

Von der Alcazaba aus hat man eine tollen Weitblick.Rechts hinten am Horizont sieht man die Ausläufer des El Torcal.

Route: Tarifa-La Linea-Malaga-Antequera

 

 

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